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Unwetterwarnungen: Staatliches Monopol oder private Vielstimmigkeit?

Hamburg – 14. 2. 2006 –
Am Freitag erscheint das WETTERmagazin mit einer Gegenüberstellung der Positionen von Jörg Kachelmann (meteomedia ag) und Dr. Gerhard Steinhorst (Vorstandsmitglied beim Deutschen Wetterdienst) zum Thema "Wer soll in Deutschland zukünftig vor Unwettern warnen dürfen.“ Der Deutsche Wetterdienst fordert darin offensiv das Monopol der Unwetterwarnungen in der bisher deutlichsten Form: „Wegen der von Unwetterwarnungen ausgehenden Konsequenzen, auch finanziellen Konsequenzen, müssen Warnungen zu einem Unwetterereignis eindeutig sein. Nach dem "Single-Voice-Prinzip“ sollten sie daher nur durch eine einzige, offizielle Stimme, also vom Deutschen Wetterdienst, auf der Basis des Wetterdienstgesetzes herausgegeben werden."
Jörg Kachelmann sieht dieses Thema gänzlich anders und fordert, dass Unwetterwarnungen auch von privaten Anbietern erstellt werden dürfen. Auf die Frage, wie Menschen mit widersprüchlichen Warnungen aus unterschiedlichen Quellen umgehen könnten, stellt er dar: „Sie sollten die jeweilige Anleitung genau lesen, um nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Bestehen dann immer noch Widersprüche, sollten sie sich für die „bessere“ Quelle entscheiden und auch in Zukunft bei diesem Anbieter bleiben.“ In der am Freitag erscheinenden Ausgabe des WETTERmagazins antworten die Kontrahenten erstmals auf folgende Fragen:

Warnen wir zu viel?
Wann sind Wetterwarnungen sinnvoll?
Wie groß oder klein sollte die Auflösung der Warnbereiche sein?
Sollte es für alle Wetterdienste eine einheitliche Warnskala geben und wie könnte sie erstellt werden?
Wie können Menschen mit widersprüchlichen Warnungen aus unterschiedlichen Quellen umgehen?
Sollte es eine Zertifizierung für Unternehmen geben, die Wetterwarnungen erstellen und wie könnte diese aussehen?
Wie wird sich der „Markt“ für Wetterwarnungen in den nächsten zehn Jahren entwickeln?

Das WETTERmagazin beginnt damit die öffentliche Diskussion zum Thema "Unwetterwarnungen“ und auch der EXTREMWETTERkongress steht unter diesem Leitthema: Im Rahmen einer von Peter Mücke (NDR Info) moderierten Podiumsdiskussion erörtern die Experten Dr. Steinhorst (Deutscher Wetterdienst), Jörg Kachelmann (meteomedia ag), Marco Kaschuba (Skywarn Deustchland e.V.) und Dr. Gunther Tiersch (ZDF) das diesjährige Leitthema des Kongresses "Warnen wir zu viel?“.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Frank Böttcher, Geschäftsführer Deutsche Meteorologische Verlagsgesellschaft mbH
WETTERmagazin/EXTREMWETTERkongress, Magdeburger Strasse 17, 20457 Hamburg
Tel. 040/323247-20, Fax 040/323247-47
boettcher@wettermagazin.de, www.wettermagazin.de, www.extremwetterkongress.de


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